Lifestyle - Ernährung und ihre Folgen

 

 

Lifestyle – Ernährung und ihre Folgen

 

Ihr Terminkalender lässt Ihnen manchmal keine andere Wahl – Sie müssen das Mittagessen ausfallen lassen. Gesundheitsbewusst wie Sie sind, nehmen Sie dann wenigstens über entsprechende Präparate Ihre Mindestmengen an Vitaminen und Spurenelementen zu sich. Und wenn Sie am Abend nach Hause kommen, essen Sie noch schnell einen Vollwertsalat mit Körnern, auch wenn sie eigentlich Lust auf eine Bockwurst hätten. Wenn Sie so verfahren, handeln Sie nach gängigen Empfehlungen – und machen es doch falsch.

Aus medizinischer Sicht unverständlich ist, daß die Ernährungswissenschaft ihr Augenmerk  ausschließlich auf das Nahrungsmittel richtet; denn Ernährung ist nicht allein die Nahrung, die man zu sich nimmt, sondern vor allem auch das, was von dieser Nahrung in der Körperzelle ankommt. Hierbei spielt die Verdauung eine entscheidende Rolle – und die ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Allein diese Tatsache macht schon deutlich, daß es keine allgemein gültigen Regeln für eine gesunde Ernährung geben kann.

Verschiedene Kulturen entwickelten im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Systeme der Konstitutionstypeneinteilung. Dabei werden Parallelen deutlich, die oft in eine Dreiteilung münden. Die Ähnlichkeiten der verschiedenen Konstitutionslehren überwiegen aber deutlich.

Wir unterscheiden zwischen dem

  • A-Typ (Athlet, Bewegungsnaturell)
  • P-Typ (Pykniker, Ernährungsnaturell) und
  • L-Typ (Leptosom, Empfindungsnaturell)

Je nach Konstitution ist der körperliche und psychische Bedarf eines Menschen verschieden. „Was für den Schmied gut ist, kann den Schneider zerreißen“

Professor Peters zählt zu den international führenden Forschern, die sich auf ein völlig neues Gebiet gewagt haben: die Steuerung des Appetits. Was ist es, was den Menschen zum Essen treibt? Und warum isst er plötzlich so viel? Bei den Medizinern ist das Thema jetzt ziemlich in Mode, auch weil die Pharmafirmen sehr daran  interessiert sind, eine Pille gegen den Speck zu entwickeln. Sie hoffen auf ein Milliardengeschäft. Professor Peters zählt zu jener seltenen Sorte von Medizinern, die nicht gleich eine Pille erfinden wollen, sondern sich mit den Vorgängen im Körper auseinander setzt. Soviel weiß er schon: „Das Gehirn dirigiert die Nahrungsaufnahme“. Es wird allerdings nicht allein tätig, sondern arbeitet mit den anderen Körperteilen zusammen, die ja auch versorgt werden müssen. Ungezählte Botenstoffe organisieren die Nahrungsaufnahme, sorgen dafür, daß der Hunger kommt, dass gegessen wird, dass die Nahrung ordentlich verdaut und ordnungsgemäß verstaut wird – und dass der Mensch auch wieder aufhört zu essen. „Viele Elemente im Körper sind beteiligt“, sagt Peters: „Aber das Gehirn ist der Chef“. Kann es sein, dass der Chef manipuliert wird? Wenn die Boten ankommen und irreführende Nachrichten streuen? Falsche Bedarfsmeldungen abgeben, ständig falsche Hungersignale senden, Sättigungsbotschaften unterschlagen? Irgend etwas kann ja nicht stimmen, wenn die Leute überall immer fetter werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Fettleibigkeit zur globalen Epidemie erklärt – eine Menschheitsgeißel wie einst die Pest, Typhus und Cholera. In Deutschland hat das Robert-Koch-Institut in Berlin die Lage analysiert. Das Institut ist traditionell für Seuchen zuständig, auch für die neueste. Ergebnis: Die Deutschen gehören zu den dicksten Europäern. Zwei Drittel der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen sind nach einer Untersuchung des Instituts übergewichtig oder gar fettleibig. Großbritannien hält nach einem Regierungsbericht das Übergewicht für ähnlich verhängnisvoll wie den Klimawandel. Mitte des Jahrhunderts würden die Folgekosten für das Gesundheitssystem bei knapp 70 Milliarden Euro liegen. 140 Milliarden Dollar kostet nach Angaben der Münchner Rückversicherung das Übergewicht pro Jahr in den USA, dem Land auf der Welt mit den meisten Dicken, Ursprungsland der Super-märkte, der industriellen Landwirtschaft, der Heimat von Fast Food und Coca-Cola.

Die Nahrung von heute ist industriell optimiert, für die Welt der Supermärkte. Die Nahrungs-industrie hat die Natur ihren Bedürfnissen entsprechend verwandelt. Es geht darum, die Roh-stoffe aus der Natur den industriellen Abläufen anzupassen. Sie müssen den Belastungen standhalten in der Fabrik, die Transporte überstehen und schließlich den oft Monate langen  Auf-enthalt im Supermarkt überleben. Es geht  jetzt nicht mehr in erster Linie darum, ob die Lebens-mittel gut und bekömmlich sind, sondern darum, dass sie billig und haltbar sind. Das globale industrielle System der Nahrungsproduktion hat weniger die menschliche Lebens-erwartung im Sinn, sondern die Lebenserwartung der Packungen im Supermarktregal. Diese Produkte sollen uns außerdem durch ihr Aussehen, Geruch, Geschmack und angeblich gesunden Zutaten vermitteln, es handele sich hierbei um ein gutes gesundes Nahrungsmittel. In Wahrheit sind sie mit chemischen Hilfsmitteln wie zB. Konservierungsstoffe, Aromastoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat, Hefeextrakt usw.) und Süßstoffen, wie Aspartam angereichert. Diese Umwandlung der Natur kann das Zusammenspiel der Hormone empfindlich stören und irritieren. Die Steuerungseinrichtung der Verdauung  ist das vegetative Nervensystem. Das vegetative Nervensystem regelt das innere Zusammenspiel verschiedener Körperbereiche in enger Zusammenarbeit  mit dem hormonellen System.

Sind wir geschaffen für das, was wir essen? Die Antwort lautet: Leider nein.

Die Folgen sind abzusehen: Wenn der westliche Lifestyle Einzug hält in ein Land, dann werden die Leute fett, sagt Dr. Hermann Mayer. Er leitet die Klinik Hochried, eine Fachklinik für Kinder und Jugendliche in Murnau am Staffelsee. Sie arbeiten dort daran, den Kindern wieder ein Gefühl für den Hunger zu vermitteln. Denn merkwürdigerweise haben die ganz Dicken nicht ständig Hunger. Sie haben gar keinen Hunger mehr. Sie müssen dann lernen, auf ihre Körpersignale zu achten und weniger zu essen. 

Manche Ernährungspäpste hatten das Essen immerhin auch bisher schon ins Kalkül genommen. Allerdings hatten sie eine ziemlich simple Vorstellung vom Dickwerden. Dick wird, wer mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht. So verkündeten es bisher alle, von der Regierung bis zur AOK. Leider falsch.

Vergessen Sie die Kalorien, sagt Professor Wieland Kiess. Er stammt aus Süddeutschland und leitet die Kinderklinik der Universität Leipzig. Auch er behandelt an seiner Klinik zunehmend häufiger Kinder mit der Zuckerkrankheit Diabetes. Auch Kiess gehört zu jener internationalen Wissenschaftler-Elite, die sich mit den bisherigen plumpen Erklärungen für die globale Übergewichts-Epidemie nicht zufrieden gibt. Er forscht zusammen mit Wissenschaftlern von renomierten Instituten aus Amerika und Großbritannien, aus Frankreich, Schweden, Dänemark und auch aus China. Das Problem sei viel komplexer. Es hat mit dem System der Botenstoffe zu tun und mit der Nahrung, die zum so genannten „westlichen Lebensstil“ gehört. Das Nahrungsangebot spielt eine zentrale Rolle. Nur wenn das Nahrungsangebot es zulässt, kann sich ein Mensch das aussuchen, was gut für ihn ist. Das Nahrungsangebot, das von der Nahrungsindustrie bereitgestellt wird, ist eher ungeeignet. Das wissen die Fachleute auch. Sie sagen es nur nicht so laut.

Viele der Waren dort in den Regalen sind unerkannte Dickmacher, weil sie Körpersysteme austricksen, die die Nahrungsaufnahme steuern, die regeln, wann der Hunger kommt und wann man satt ist. So kann es dann kommen, dass manche nachts zum Kühlschrank drängen, obwohl sie doch längst genug Speck auf den Rippen haben. Der Steuerungsmechanismus ist seit Jahrtausenden vorhanden, unverändert, und bisher hat es funktioniert, sagt Dr. Hermann Mayer, der Chef der Abspeckklinik in Murnau. Jetzt kommen plötzlich die falschen Signale, und die Appetit-Apparate im Gehirn entgleisen. Die Leute überfressen sich. Es klappt nicht mehr, vermutet Mayer, weil das Nahrungsangebot sich verändert hat. Bisher war alles kein Problem. Nirgendwo in der Natur gibt es ein Problem mit der Nahrungs-aufnahme. Man hat noch nie einen dicken Löwen oder einen fetten Adler gesehen. Antilopen sind schlank, selbst Bären sind beweglich. Nur beim Menschen scheint an ganz elementarer Stelle etwas schiefzulaufen.

Schon jetzt werden Milliarden umgesetzt mit Diätratgebern, Kursen und Light-Produkten. Fitness-Studios und freiberufliche Diätberater verdienen mit. Wer hier das richtige Rezept hat, womöglich die Pille gegen den Speck, kann fett absahnen. Die Pharmafirmen lassen daher forschen, was das Zeug hält. Weltweit investieren sie Millionen, weil sie sich riesige Gewinne versprechen. Und seit immer mehr Geheimnisse um die verborgenen hormonellen Regelsysteme des Körpers gelüftet werden, regt das die Phantasie weiter an: Essen und Sex, vielleicht kann eine neue Pille ja in beiden Sphären wirken. Schlank, Sexy, Forever Young: Schön wärs. Leider lässt sich der Körper nicht so leicht manipulieren. Vor allem nicht bei den wichtigsten Themen im Leben: Essen und Sex. Vorsicht ist geboten, meinen die Marktbeobachter von der Frankfurter  Allgemeinen Zeitung. Der Markt für Schlankheitsmittel ist gewaltig. Viel wird versprochen, haltbar ist davon wenig. Und nicht selten wird betrogen. Von bis zu gefährlichen Nebenwirkungen ganz zu schweigen.

Welch verhängnisvolle Folgen massenhafte Hormonabgaben haben können, zeigte die Östrogen-therapie  für Frauen in den Wechseljahren. Millionen von ihnen bekamen jahrelang Hormone, was die Frauenärzte freute und die Pharmafirmen auch. Doch dann musste das Verfahren, das sich als riskantes Massenexperiment erwiesen hatte, abrupt beendet werden. Das war im Jahre 2002. Damals wurde nach fünf Jahren Laufzeit eine groß angelegte amerikanische Untersuchung zur Wirkung der Hormone bei Frauen, die sogenannte WHI-Studie („Women´s Health Initiative“) vorzeitig gestoppt. Entgegen der Vorhersagen der Experten hatten Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht ab-, sondern zugenommen. Die Gefahr von Schlaganfällen stieg um 41 Prozent, die von koronaren Herzkrankheiten um 29 Prozent, die von Embolien, Verstopfungen in den Blutbahnen, um 100 Prozent. Zudem, so stellte sich heraus, kann die Hormonabgabe auch dem Gehirn schaden: Die „Women´s Health Initiative Memory“ Studie hatte ein durchschnittlich doppelt so hohes Demenzrisiko nach vier Jahren ergeben. Das geheime Treiben der Hormone – da kann offenbar eine Prise zu viel unabsehbaren Schaden anrichten. Vor allem, wenn um die Fortpflanzung, oder um die Nahrungsaufnahme geht. Weil es um Leben und Tod geht, sind viele Systeme sowie Sicherungssysteme beteiligt. Es wäre für den Körper prekär, wenn es einen einzigen Stoff gäbe, der die Systeme beeinflussen könnte, jenes Schlüssel-molekül, nach dem sie suchen, den Wirkstoff für die Wunderpille, die schlank macht. Bisher sind sie alle gescheitert bei der Suche danach: weil sie auf dem Holzweg sind. Die Regulation des Körpergewichts ist schwer zu manipulieren, sagte schon 2001 Professor Arya M. Sharma, der damals an der Humboldt-Universität in Berlin tätig war und später im kanadischen Alberta wirkte.

Es könnte daran liegen, dass die Forscher in der wichtigsten Steuerungszentrale eingreifen wollen, die der Körper besitzt. Es gibt kaum eine Aufgabe des Gehirns, die von größerer Bedeutung für das Überleben ist, als uns gut genährt und in angemessenem Nährwertstatus zu halten, sagt der Wissenschaftler Christian Broberger von der Abteilung für Neurowissenschaften am Karolinska Institut in Stockholm. Die Mechanismen können zwar durch die allgegenwärtige Chemie in der Nahrung gestört werden. Aber weil niemand genau weiß, wie alles funktioniert, ist es wohl unmöglich, mit einer Pille das Steuerungssystem genau so umzulenken, dass die Leute ein bisschen weniger essen, es aber nicht ganz bleiben lassen.

Das Kang Da Krankenhaus in der 7 Millionen-Metropole Changchun, 900 Km nordöstlich von Peking, ist aufs Abspecken spezialisiert. Ihr mittlerweile international bekannte Vorzeigepatient kam mit 16 Jahren und 217,5 Kg in der Klinik an. Binnen zehn Monaten hat er 117 Kilo abgenommen. 2000 Patienten werden jedes Jahr hier behandelt, manche stationär, viele kommen mehrmals zum ambulanten Abspecken, bis zu 100 Leute jeden Tag. Die Abspeck-Kuren sind nicht billig. Zhu Lei, so heißt der Junge, der zwei Zentner abgenommen hat, kriegt sie allerdings umsonst. Der prominenteste Patient der Klinik ist sozusagen ein wandelnder Werbeträger, für die Wirksamkeit der ungewöhnlichen Methoden, mit denen sie hier Erfolge feiern – auf der Basis uralter chinesischer Traditionen. In China sind die Dicken noch eine kaum wahrnehmbare Randerscheinung, aber ihre Zahl wächst rasant. Bald wird Übergewicht ein größeres Problem sein als der Hunger auf der Welt. In jenem Krankenhaus in China erzielen sie ihre spektakulären Erfolge mit überraschend sanften Methoden. Eine Diät gibt es nicht.

Die Patienten dürfen essen, was sie wollen: Wir bestimmen nicht, was die Patienten essen, wir bestimmen nur, wieviel sie essen, sagt der Arzt YU Shuzong. Sie arbeiten nach den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Chinesische Heilkräuter spielen eine Rolle, die werden auf den Bauch geschmiert. Ein bisschen Bewegung ist auch dabei. Am wichtigsten aber sind die Nadeln. Vormittags vorn, und nach dem Mittagessen hinten. Im Westen halten viele die Akupunktur ja für Hokuspokus. Es gibt daher auch nur wenige seriöse Studien darüber. Im Westen favorisieren die Mediziner die Produkte der pharmazeutischen Industrie. Doch es wächst das Interesse an diesen traditionellen chinesischen Methoden, gerade auch als Methode zum Abspecken, die in die hormonellen Schaltwege eingreift – auf unbekannte Weise, aber mit messbarem Erfolg. Dr. Yu führt seine spektakulären Erfolge auf diesen Mechanismus zurück.

Der Mensch braucht Nahrung um zu überleben, tagtäglich. Darauf ist das ganze wunderbare System der Hormone, Botenstoffe und Neurotransmitter ausgelegt. Sie stellen sicher, dass die Nahrung beschafft wird, im nötigen Umfang, in angemessener Qualität, damit der Körper sich ständig erneuern kann und Energie für den alltäglichen Lebenskampf bereitstellen kann. Die Nahrung sollte allerdings auch passen, geeignet sein für die Verwandlung im Körper. Sonst gibt es Missstimmung im Konzert der Botenstoffe, sie lagern zuviel an den falschen Stellen ein und es wächst der Bauch und der Speckring. Die Suche nach Ratgebern ist schwierig. Viele der Professoren von den Universitäten lassen sich von der Industrie sponsern, verkaufen sogar an ihren Universitäten ihre Schlankheitspülverchen und erklären Zusatzstoffe wie Glutamat, Aspartam, Farbstoffe, Aromastoffe usw. für unbedenklich. Zudem verbreiten sie mitunter veraltete Theorien. Wie im Falle des Fetts. Das haben sie jahrzehntelang verteufelt. Dabei wußten sie längst, dass es auch gute, ja lebenswichtige Fette gibt. Misstrauen gegen solche Ernährungspäpste ist angebracht. Zumal wenig Anlass zur Hoffnung besteht, dass sie ihren Irrtum einsehen und ihre Medienkampagne für den Magerquark aufgeben.

Es ist riskant, in Essensfragen den jeweiligen Moden der Gurus an den Hochschulen und sonstwo zu folgen. Der Körper funktioniert ja seit langem gleich – und wie er funktioniert, hat noch niemand ganz verstanden. Der Körper berücksichtigt die jeweilige Lebenslage. Er berücksichtigt auch die Jahreszeit und die Außentemperatur, er sorgt dafür, dass im Sommer die Schweißdepots gut gefüllt sind und genug Farbe da ist, um den Body schön zu bräunen. Und er sorgt im Winter dafür, dass eine angemessene Speckschicht vor Kälte schützt. Der Körper schaltet auf Hunger, wenn er Nahrung braucht, und auf satt, wenn er genug hat. Und wenn es sieben Tage saure Leber gibt, dann schaltet er den Ekel ein und notfalls den Würgereflex. 

Die Nahrung ihrerseits hat dabei auch ihre Auswirkungen aufs Hormonsystem – positiv und negativ. Die Nahrung kann sozusagen die Kommunikation der Botenstoffe befördern oder behindern oder gar in manchen Bereichen vollkommen lahmlegen. Tatsächlich ist gesunde Ernährung viel einfacher als Sie denken! Vergessen sie all die Empfehlungen und Ratschläge und lernen Sie, wieder auf Ihren gesunden Appetit zu hören. Kaufen Sie naturbelassene und frische Lebensmittel, etwas weniger und nicht auf Vorrat. Essen Sie Gemüse und Obst der Saison angepasst. Trinken Sie viel Wasser (ohne Kohlensäure) und gute Kräutertees, das sich sehr gut für das Ausleiten körperfremder Stoffe aus dem Organismus eignet. Meiden Sie Fertig-Gerichte-,Soßen-, Dressing usw., Light Produkte, Frucht-Yoghurt sowie alle Süßgetränke wie Spezi, Cola, Limonaden und andere neu auf dem Markt erschienen Mixgetränke. Sie brauchen auch keine Nahrungsergänzungsmittel, auch nicht als Sportler. (Ausnahme bei extrem hohen Mineral- oder Vitaminverlust durch den Arzt verordnet, oder bei Hochleistungs-Sportlern, ebenfalls vom Arzt verordnet). Lassen Sie sich von Werbemaßnahmen und Schlankmachenden Versprechen nicht verrückt machen, denn das einzige was dabei schlank wird, ist Ihre Geldbörse. Denn jeder will nur Ihr „Gutes“.

Sie sollten lernen, Ihr Ernährungsmanagement wieder in eigene Verantwortung zu nehmen, wie es schon unsere Vorfahren seit Jahrtausenden gemacht haben. Es ist Ihr Körper und Ihre Gesundheit, warum wollen Sie das in blindem Vertrauen in andere Hände legen?

Quellenhinweis:  Hans-Ulrich Grimm,         - Die Kalorienlüge

                                                                            - Echt künstlich

                               Marita Vollborn

                               Vlad D. Georgescu           - Die Yoghurtlüge, Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie